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Rückblick auf

das Jahr 2013




Sternsinger - Segen bringen - Segen sein
Am Neujahrstag, dem Hochfest der Gottesmutter Maria und des Weltfriedens zogen die Ministranten, die Sternsinger und Pfarrer Armin Spießl zum Gottesdienst in die Pfarrkirche.
Pfarrer Armin Spießl begrüßte die Sternsinger sehr herzlich und bedankte sich, dass sie mitmachen und sich zur Verfügung stellen.
Nach der Lesung und dem Evangelium ging Pfarrer Armin Spießl auf die Sternsingeraktion ein. Es ist sehr wichtig, dass Kinder und Jugendliche in Tansania ärztlich versorgt werden und auch genügend Nahrung bekommen, um nicht hungern müssen.
Die Sternsinger trugen anschließend die Fürbitten vor.
Der feierliche Gottesdienst wurde von Hans Dotzler an der Orgel würdevoll musikalisch umrahmt.
Nach dem Gottesdienst stellten sich die Sternsinger und Pfarrer Armin Spießl zu einem Gruppenbild auf. Pfarrer Armin Spießl hofft, dass sie gut aufgenommen werden und auch Spenden einsammeln können, um den Kindern und Jugendlichen auch helfen zu können. Segen bringen und Segen sein - so lautet heuer das Thema der Sternsingeraktion.
Die Sternsinger haben Sie besucht und haben den Segen Jesu Christi gebracht der Sie durch das Jahr 2013 begleite. Mit Ihrer Spende wird Kindern und Jugendlichen geholfen - vielen Dank!!!
Trotz des nicht besonders schönen Wetters haben die Sternsinger sich auf dem Weg gemacht, keine Mühen gescheut, um den Kindern und Jugendlichen in Tansania zu helfen. Sie waren froh, wenn sie sich dazwischen mal ausruhen konnten.
Die Sternsinger zogen mit den Ministranten und Pfarrer Armin Spieß und Pfarrvikar Pater Saji Nellikunnel zum Abschlussgottensdienst in die Kirche. Pfarrer Armin Spießl begrüßte alle Anwesenden, besonders die Sternsinger, alle Organisatoren und Begleiterinnen und Begleiter sehr herzlich.

Die Kyria-Rufe wurden von den Sternsingern vorgetragen.
Nach der Lesung und dem Evanglium ging Pfarrer Armin Spießl in seiner Predigt auf die Sternsingeraktion ein. Wir feiern heute das Fest der Erscheinung des Herrn und der Heiligen Drei Könige. Durch die Erscheinung des Herrn bei den Weisen aus dem Morgenland war Voraussetzung für unser Christentum. Die Sternsinger haben den Heiligen Drei Königen nachgeeifert. Sie waren sehr aktiv unter dem Motto Segen bringen - Segen sein und haben Spenden für die Kinder und Jugendlichen gesammelt, damit ihnen auch gut geholfen werden kann.

Anschließend wurden durch die Sternsinger die Fürbitten vorgetragen.
Nach dem Gottesdienst bedankte sich Pfarrer Armin Spießl bei Brigitte Rindl und Anneliese Eckl (sie konnte leider nicht anwesend sein) mit einem Blumenstrauß. Beide haben lange Zeit die Sternsingeraktionen organisiert. Sie geben diese Aufgabe ab und die Organisation wird künftig durch Martina Kneidl, Maria Gabler, Tanja Wiesnet und Rainer Dittrich durchgeführt.
Ein sehr herzliches Vergelt's Gott bekamen die Sternsinger, die keine Mühe gescheut haben, um den Kindern in Tansania zu helfen. Anschließend begaben sie sich ins Pfarrgemeindehaus, um die Gewänder zurückzugeben. Bei dieser Gelegenheit, bekamen sie auch viel Anerkennung und auch ein kleines Geschenk.
Taufgedächtnisgottesdienst - am Festtag Taufe des Herrn
Pfarrer Armin Spießl begrüßte am Festtag Taufe des Herrn die Tauffamilien und die Gläubigen sehr herzlich. Durch die Taufe gehören wir alle zusammen.
Jedes Kind wurde beim Namen gerufen. Die Gottesdienstbesucher sangen dazu :"Schön, dass du da bist, sagen wir. Kommt und seid fröhlich, all beisammen Gott hat uns lieb und er ist da!" Die Eltern versammelten sich mit den Kindern vor dem Altar und entzündeten die Taufkerzen.
Es war ein sehr schöner Gottesdienst, der von Hans Dotzler musikalisch gestaltet wurde. Die Tauffamilien waren in den Gottesdienst mit eingebunden. Die Täuflinge wurden von Pfarrer Spießl und den Eltern mit dem Weihwasser gesegnet.
Nach dem Gottesdienst stellten sich alle noch zu einem Gruppenfoto auf.
Kneidl Bernhard, stellvertretender Pfarrgemeinderatssprecher begrüßte alle Gäste sehr herzlich.
Eltern und Kinder fühlten sich wohl und waren zufrieden. “Bob der Baumeister” hatte sein Werkzeug gleich mitgebracht. Die Kinder nahmen Pfarrer Spießl gleich in Beschlag und er war somit voll eingespannt.
Pfarrer Armin Spießl teilte an jede Familie ein Fläschchen mit Weihwasser zur Erinnerung an die Täuflingsfeier aus.
Ein herzliches Vergelt's Gott an die fleißigen Helfer, Bernhard Kneidl ist nicht auf dem Bild.
Rosenmontagsball - gelungener Pfarrfasching
Es war ein sehr gelungener Pfarrfasching, der ausverkauft war.
Die Musik von der Band Musik total hat bei allen für Stimmung und Tanzlaune gesorgt.
Auch die lustigen Einlagen, die vom Kindergartenteam arrangiert waren, sorgten für Heiterkeit. Es traten die "Drei Tenöre" auf. Das Kindergartenteam tanzte den Strumpfhosentanz.
Natürlich war auch die Bar stets gut besucht.
4. Fastensonntag - Spendung der Heiligen Krankensalbung
Am 4. Fastensonntag - Laetare wurde die Heilige Krankensalbung während des Gottesdienstes durch Pfarrer Armin Spießl und Pfarrvikar Saji Nellikunnel gespende. Alle Gottesdienstbesucher waren sehr herzlich eingeladen. Wer Krank wird, ist auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. Herr Jesus Christus, du kennst meine Sorgen und Schmerzen, meine Angst und Verzweiflung. Stärke meinen Glauben, dass ich Hilfe von dir erwarten darf. Du hast die Kraft, auch mich zu heilen. Stehe mir bei und richte mich auf.
Als Jesus das Vertrauen sieht, sagt er die überraschenden Worte "Deine Sünden sind dir vergeben." In der Predigt sagte Pfarrer Armin Spießl, dass die Gesundheit wichtig ist, aber Gottes Segen ist noch wichtiger. Es sind ca. 50 Personen zur Krankensalbung nach vorn gegangen.

Es war ein sehr feierlicher und beeindruckender Gottesdienst, der musikalisch von Hans Dotzler an der Orgel umrahmt wurde.
Meditativer Rundgang durch unser Gotteshaus
Zu einem Gebetsgang besonderer Art haben wir uns getroffen: Wir wollen unsere Kirche begehen, sie einmal anders kennen lernen und dabei Gott danken für seine Gegenwart unter den Zeichen, Symbolen und liturgischen Vollzügen, die diesen Raum in seiner Besonderheit ausmachen.

Nicht nur das Innere des Raums ist wichtig, auch sein Äußeres und seine Zugänge. Deshalb beginnen wir vor der Tür. Der helle Tag geht seinem Ende entgegen. Es kommt das Dunkel der Nacht. Dankbar wollen wir alles, was wir heute erlebt haben, vor Gott bringen und ihn bitten, dass er uns auch über den Tag hinaus mit seinem Licht begleite.
Beim Betreten der Kirche nimmt man etwas Weihwasser und bekreuzigt sich, um so das eigene Getauftsein zu erinnern. Wer getauft ist, gehört zum Volk Gottes. Dementsprechend sind Weihwasserbecken oft wie Taufbecken gestaltet.

Mitten in der Kirche, Boden unter den Füßen, ein Dach über dem Kopf, ein Ziel vor Augen: hier bin ich gut aufgehoben! Hier fühle ich mich gestärkt und geborgen, hier fühle ich mich wie zuhause; ich bin gerne hier!
Taufe als Eingangssakrament; Symbole der Taufe: Wasser; Tod und Lebendigkeit; Mitbegrabenwerden und Mitauferstehen; Taufbrunnen - Ostern; fließendes Wasser - Heiliger Geist; Taufe: Eingliederung in die Gemeinde.
Der Hochaltar wurde 1912 nach Entwürfen von Johann Baptist Schott von Schreinermeister Ignaz Dippel gefertigt. In seinem Zentrum über dem Tabernakel dominiert eine Figur des Kirchenpatrons St. Dionysius. Zu seiner Linken findet sich mit einer Leiter in der Hand der Bistumspatron St. Emmeram und zur Rechten ist am Attribut der Kirche St. Wolfgang als Diözesanpatron zu erkennen.

Gekrönt wird der Hochaltar durch das Marienbild aus der alten Pfarrkirche. Es handelt sich dabei um eine Kopie des Mariahilf-Bildes von Lukas Cranach dem Älteren aus dem Jahr 1671. Das Original befindet sich im Innsbrucker Dom.
Die beiden Engel mit dem Familienbild im Rokokorahmen über dem Eingang zur Sakristei dürften ebenfalls aus der alten Kirchen stammen.
Weiter finden sich im Presbyterium links über dem Chorgestühl die Figuren der Heiligen Florian und Sebastian sowie drei kleinere Figuren, die die Hl. Barbara und die Hl. Katharina darstellen. Sie rahmen eine Christus-Figur an der Geißelsäule ein.
Der Erbauer der Kirche, Pfarrer Johann Baptist Posset, ruht in einer Gruft vor dem linken Chorgestühl. Pfarrer Johann Bapt. Posset kam von der Pfarrkuratie Premenreuth. Von ihm schrieb sein Nachfolger Pfr. Josef Mark: "Sein Hauptwerk, das ihm in der Geschichte der Pfarrei Neunkirchen ein dauerhaftes, dankbares Andenken sichert, ist die Lösung des Simultaneums und der Bau der neuen, schönen kath. Kirche 1910/1911 sowie die Anlage des neuen kath. Friedhofs." Unter Pfr. Posset wurde 1898 die Expositur Mantel errichtet und die Marktkirche St. Peter und Paul erbaut. Nachdem nun Mantel 'versorgt' war, ging er in Neunkirchen ans Werk. Am 1. Oktober 1899 wurde ein Kirchenbauverein mit 37 Mitgliedern gegründet.
Blickt man im Kirchenraum nach oben, erkennt man , dass die Ausmalungen im Hauptschiff der Gottesmutter gewidmet sind. Im Zentrum befindet sich die Krönung Mariens im Himmel.
Den Mittelpunkt des Altarraumes bildet der Volksaltar, ein Werk des Nabburger Bildhauers Paul Schinner, der seit 1985 das hölzerne Provisorium ersetzt, das nach der Renovierung im Jahr 1968 aufgestellt wurde. Im Altarstein sind Reliquien des Diözesanpatrons St. Wolfgang und der frühchristlichen Märtyrerin Jucundina eingelassen. Die Konsekration erfolgte am 15. Dezember 1985 durch Diözesanbischof Manfred Müller.
Der Ambo wird auch als "Altar des Wortes" bezeichnet. Er ist eigentlich der Verkündigung des Wortes Gottes vorbehalten. In einer sonntäglichen Eucharistiefeier wird daher von hier aus zuerst aus dem Alten Testament gelesen, der Antwortpsalm gesungen, eine Lesung aus dem Neuen Testament (Briefe, Apostelgeschichte oder Offenbarung) verkündet, bevor Christus mit einem Jubelruf begrüßt wird, der dann selbst im Evangelium zu uns spricht. Schließlich findet am Ambo auch die Predigt statt, die das Wort Gottes auslegt.
Kreuzes-Trophäe: "Tropaion" (griech.) - der Ort, wo sich der Feind wendet; Gedächtnis unserer Erlösung durch den Tod Christi Verwendung des Kreuzes in der Liturgie; Prozession mit Kreuz, Weihrauch und Kerzen; Karfreitag und Kreuzerhöhung; Verhüllung der Kreuze.
Brot und Wein werden nach katholischem Glauben in der Eucharistiefeier dauerhaft zu Leib und Blut Jesu Christi. Daher kann das, was übrig bleibt, nicht einfach entsorgt werden. Es wird an einem besonderen Ort, dem Tabernakel aufbewahrt. "Tabernaculum" heißt Zelt. Damit wird an das Bundeszelt erinnert, in dem die Bundeslade (ein Holzschrein mit den Gesetzestafeln) während der Wanderungszeit des Volkes Israel aufbewahrt wurde. Der Leib Christ, der jetzt im Tabernakel aufbewahrt wird, tritt an diese Stelle: In ihm leuchtet der Neue Bund Gottes mit den Menschen auf.
Taufe und Buße; Entwicklung des Beichtstuhls; Zeichen bei der Beichte: Handauflegung, Kreuz; Gleichnis vom Barmherzigen Vater; Buße und Gemeinschaft. Alle Anwesenden konnten die neu gestalteten Beichtstühle betrachten
Die Glocken unserer Kirche - so oft hören wir sie - aber so wenig kennen wir sie. Regelmäßig erklingen sie, um uns zum Gottesdienst zu rufen und außerdem bitten sie uns dreimal am Tag zum Gebet. An Festtagen hören wir dann auch die vierte, die größte Glocke. Damit wir unsere Glocken noch besser Kennen lernen, wollen wir nun genau zuhören, was sie uns zu erzählen haben.
Die kleinste Glocke:
Ich bin die Kleinste der vier Glocken von St. Dionysius. Mein Gewicht beträgt 7 Zentner, ich habe einen Umfang von 2,40 m und einen Durchmesser von 80 cm. Der Ton, den Sie von mir zur Zeit meiner Entstehung hörten, war das A. Im Laufe der Zeit hat sich mein Ton etwas verändert. Heute klinge ich nach dem Ton "Gis". Auf dem Relief ist der Heilige Johannes der Täufer und der Heilige Michael zu sehen. Und die Inschrift, die in mich eingraviert wurde, lautet: Gestiftet von den Familien Ziegler und Eckert aus Rupprechtsreuth. Zusammen mit meinen Geschwistern wurde ich im Juli 1911 von H. H. Weihbischof Hierl in Regensburg geweiht und anschließend nach Neunkirchen gebracht und aufgezogen. Lt. Gesetz vom März 1917 wurden wegen des 1. Weltkrieges alle Bronzeglocken beschlagnahmt und deren Ablieferung bis Juli/August 1917 verordnet. Nur ich sollte auf dem Turm bleiben dürfen. Bei der Abnahme dürfen die Glocken laut der Anordnung auch zerschlagen werden. Aufgrund eines Gutachtens der Akademie der Tonkunst München wurden aber, wegen ihres musikalischen Wertes, auch meine Geschwister verschont und es wurde von einer Ablieferung der Glocken vorerst abgesehen. Im August 1918 erfolgte erneut eine Enteignungsanordnung für mich und zwei meiner Geschwister. Zur Herabnahme kam es wegen des baldigen Kriegsendes "Gott sei Dank" nicht mehr. So hören Sie mich auch heute noch, wenn ich zusammen mit zwei anderen Glocken zum Gottesdienst rufe. Ich bin aber auch die Sterbe- und eine der beiden Gebetsglocken.
Die zweite Glocke:
Ich bin die zweitkleinste Glocke. Mein Gewicht betrug früher 9 Zentner, ich hatte einen Umfang von 3,00 m und einen Durchmesser von 95 cm. Sie hörten von mir damals den Ton "G". Auf meinem Relief waren der Heilige Laurentius und die Heilige Anna dargestellt. Die Inschrift lautete: Gestiftet von den Geschwistern Hagler, Meierhof. Auch ich sollte im August 1918 enteignet werden, was aber dann zum Glück nicht stattfand. Aber im 2. Weltkrieg ereilte uns dann doch unser Schicksal. Im April 1943 wurden ich und meine beiden größeren Geschwister abgenommen, nur meine kleine Schwester durfte hängen bleiben. Im Jahre 1949 wurde das Geld für mich von mehreren Wohltätern der Pfarrei gestiftet und etliches Material zusammengebettelt. Und so wurde ich von der Glockengießerei Hahn in Landshut neu gegossen. Ich habe nun ein Gewicht von 538 kg, mein Durchmesser beträgt 98 cm und ich habe einen Umfang von 3,10 m. Auf meinem Relief vorne sieht man Maria mit dem Kind und auf der Rückseite den Heiligen Josef. Damals hörte man von mir wieder den Ton "G" - der sich aber mit zunehmenden Alter in ein "Fis" verwandelt hat.
Die dritte Glocke:
Ich bin die dritte Glocke. Mein Gewicht beträgt 18 Zentner, ich habe einen Durchmesser von 117 cm und mein Umfang beträgt 3,56 m. Sie hörten von mir damals den Ton "E". Inzwischen erklinge ich mit dem Ton "Dis". Auf meinem Relief ist unser Kirchenpatron, Sankt Dionysius, und der Heilige Wolfgang als Diözesanpatron, zu sehen. Die Inschrift auf mir lautet: Gestiftet von mehreren Wohltätern in und außer der Pfarrei. Von der Enteignung im August 1918 bin ich verschont geblieben. Aber im 2. Weltkrieg musste auch ich abgenommen werden. Zum Glück durfte ich nach dem Krieg - im Jahre 1947 - wieder zurück zu Ihnen nach Neunkirchen.
Die vierte Glocke
Ich bin die vierte und somit die größte Glocke. Mein Gewicht betrug früher 40 Zentner, ich hatte einen Durchmesser von 1,50 m und einen Umfang von 4,50 m. Sie hörten von mir damals den Ton "C". Auf meinem Relief war die Heilige Familie von Nazareth dargestellt. Die Inschrift lautete: Gestiftet von den Geschwistern Fenzl, Frauenricht. Auch ich sollte im August 1918 enteignet werden, konnte aber dennoch in Neunkirchen bleiben. Im 2. Weltkrieg ereilte mich dann doch mein Schicksal. Im April 1943 wurden ich und zwei meiner Geschwister abgenommen. Im Jahre 1958 wurde ich vom Ehepaar Plößner aus Frauenricht gestiftet und von der Firma Perner aus Passau neu gegossen. Ich habe nun ein Gewicht von 2350 kg, mein Durchmesser beträgt 1,52 m und mein Umfang 4,80 m. Auf meinem Relief sieht man die Mutter Anna. Die Inschrift lautet: "Ich klinge zu St. Anna Ehr und Lob, die Gott zur Mutter Mariens erhob". Damals hörte man von mir wieder den Ton "C" - aber mit dem Alter hat sich auch mein Ton zum "H" verändert. Nach wie vor hören Sie mich in Neunkirchen an den Festtagen, wenn ich Sie zusammen mit den anderen Glocken zum Gottesdienst rufe. An Silvester begrüße ich um 24.00 Uhr mit meinen Geschwistern das Neue Jahr.
Zum Abschluss wollen wir vier uns von Ihnen verabschieden, indem wir unseren schönen Klang gemeinsam erschallen lassen.
Pfarrer Armin Spießl ging anschließend hinauf zur Orgel und begleitete musikalisch das Abschlusslied, das von an Anwesenden begeistert gesungen wurde.
Es war einmal eine ganz andere Kirchenführung. Alle waren sehr beeindruckt und begeistert von dieser besonderen Kirchenführung.
Ostern - Hochfest
der Auferstehung unseres Herrn
An Karfreitag treffen sich abends Jugendliche, um unter dem Kreuz und vor dem offenen Grab Jesu zu singen und meditative Texte zu lesen. Die Kirche wird nur durch Kerzen erhellt, so dass es sehr feierlich wirkt. So bereiten sie sich auf das Osterfest vor.
In der Osternacht ist unser Herr Jesus Christus vom Tode auferstanden und zum Leben hinübergegangen. Vor dem Gotteshaus wurde von Pfarrer Armin Spießl das Osterfeuer gesegnet. Nach dem Endzünden der Osterkerze zog er mit den Ministranten zum Exsultet in das Gotteshaus.
Nach den Lesungen wurde das Gloria angestimmt. Die Lichter wurden eingeschaltet und nun durfte auch die Orgel wieder tatkräftig die Feierlichkeit des Gottesdienstes unterstützen.

Pfarrer Armin Spießl ging in seiner Predigt darauf ein, dass wir uns ändern müssen. Wir müssen auch für die Armen, Kranken und Arbeitslosen da sein. Wichtig ist, dass man sich immer an Jesus erinnern muss und die Liebe die er uns gibt auch an andere weitergeben soll.
Durch deinen geliebten Sohn steige herab in dieses Wasser die Kraft des Heiligen Geistes. Nach der Weihe des Osterwassers und der Erneuerung des Taufversprechens wurden alle Gottesdienstbesucher mit dem gesegneten Wasser besprengt.
Nach der Weihe der Speisen und dem Auszug, wünschte Pfarrer Armin Spießl allen Gottesdienstbesuchern ein frohes und gesegnetes Osterfest.
Der feierliche Gottesdienst wurde von der Männerschola unter Leitung von Brigitte Kreuzer würdevoll musikalisch umrahmt.
Kommunionkinder bereiten sich auf ihren großen Festtag vor
Unter dem Motto "In Gottes Hand Geborgen" wurden am 1. Advent die vierzehn neuen Kommunionkinder in einem feierlichen Gottesdienst der Gemeinde vorgestellt.
Die acht Mädchen und sechs Jungen haben sich selbst vorgestellt und von ihren Vorlieben und Hobbies erzählt. Zu den Favoriten gehörten: Reiten, Singen, Lesen, Haustiere und Musizieren.
Zur Gabenbereitung und zum Vaterunser versammelten sich die Kinder um den Altar und reichten sich die Hände zum Friedensgruß.
Der Gottesdienst wurde von Hans Dostler feierlich musikalisch umrahmt.
Zum Abschluss stellten sich die Kommunionkinder mit Anna Wolf und Gabi Kastner zu einem Gruppenfoto vor dem Pfarrgemeindehaus auf.
Am 21.2. trafen sich die Erstkommunionkinder im Pfarrgemeindehaus zu ihrer Erstbeichte und zur anschließenden Mahlfeier.
Mit viel Freude und Geschick bastelten die Kinder ihre Tischkerzen.
Während immer zwei Kinder bei Herrn Pfarrer Spießl und Pfarrvikar Saji Nellikunnel gebeichtet haben, hörten die anderen eine Geschichte vom Brot und von der Versöhnung.
Herr Pfarrer Spießl beginnt mit der Mahlfeier.
Pfarrer Spießl und Pfarrer Saji teilen das Brot mit den Kommunionkindern.
Im Beisein der Kommunionkinder werden die Sündenzettel verbrannt.
Pfarrer Armin Spießl und die Kommunionkinder gingen auf den Sinn und Hintergrund des Palmsonntags ein. Nach der Weihe der Palmbuschen und der Verkündigung des Evangeliums zogen alle wie einst das Volk von Jerusalem, das Jesus zujubelte, mit den Kommunionkindern, die Palmzweige trugen, zum Gottesdienst in die Kirche ein.
Es wurde nach der Lesung die Leidensgeschichte unseres Herrn Jesus Christus verlesen.

Auch in der Predigt ging Pfarrer Armin Spießl auf die Leidensgeschichte unseres Herrn Jesus Christus ein. Wie verhalten wir uns gegenüber unseren Mitmenschen, wie beurteilen und bewerten wir sie. Wir sollten uns an Jesus Christus wenden und uns ein Beispiel nehmen und uns ändern.

Beim Friedensgruß reichte Pfarrer Armin Spießl den Kommunionkindern einzeln die Hand.
Jesus hat die Menschen, die zu ihm gehörten immer geliebt. Am Vorabend des Passahfestes wusste Jesus, dass nun die Zeit gekommen war, diese Welt zu verlassen und zum Vater zurückzukehren. Jetzt gab er ihnen einen letzten und äußersten Beweis seiner Liebe.

Auch in unserer Pfarrkirche hatte man schon alles vorbereitet für die Fußwaschung der Kommunionkinder.
Nach dem Evangelium ging Pfarrvikar Saji Nellikunnel in seiner Predigt auf die Fußwaschung ein. Jesus wusste, dass ihm der Vater alle Macht übergeben und ihn zum Herrn der Welt bestellt hatte. Er wusste auch, dass er von Gott gekommen war und bald wieder zu Gott zurückkehren würde. Da stand er vom Tisch auf, legte sein Obergewand ab und band sich ein Tuch aus Leinen um. Er goss Wasser in eine Schüssel und begann seinen Jüngern die Füße zu waschen und mit einem Tuch abzutrocknen. Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser "Herr wie kommst du dazu mir die Füße zu waschen?" Jesus erwiderte, wenn ich dir nicht die Füße wasche, gehörst du nicht zu mir. Da rief Petrus "Herr dann wasche nicht nur meine Füße, sondern auch meine Hände und das Gesicht." Jesus antwortete: " Wer an mich glaubt gehört zu mir und ist schon rein. Wer aber zu mir gehört, muss auch zur Fußwaschung bereit sein. Wer mich aufnimmt, der nimmt auch den Vater auf, der mich gesandt hat und wer einen Menschen aufnimmt, der nimmt mich selber auf."
Pfarrvikar Saji Nellikunnel zog sein Messgewand aus um den Kommunionkindern, die sich vor dem Altar gesetzt haben, die Füße zu waschen.
Beim Friedensgruß reichte Pfarrvikar Saji Nellikunnel jedem Kommunionkind die Hand.

Es war ein sehr schöner und beeindruckender Gottesdienst. Er soll uns aufbauen und uns Jesus und Gott näherbringen. Jesus sagt: "Ich gebe euch ein neues Gebot: Ihr sollt einander lieben! Genauso wie ich euch geliebt habe. An eurer Liebe zueinander wird die Welt erkennen, dass ihr meine Jünger seid."
Nach der Passion erklärte Pfarrer Armin Spießl, dass Jesus sein Kreuz auf sich genommen hat, so sollen auch wir unser Kreuz auf uns nehmen. So können wir Menschen helfen, die unbeliebt, arbeitslos oder krank sind. Ihr sollt einander lieben! Genauso wie ich euch geliebt habe. Die Erstkommunionkinder bekommen heute auch ihr gesegnetes Kreuz überreicht.
Die Gottesdienstbesucher gingen zum Altar, beugten das Knie und legten Weihrauch auf glühende Kohlen. Die Kommunionkinder legten vor dem Kreuz Blumen nieder.
Pfarrer Armin Spießl segnete die Kreuze für die Kommunionkinder. Dieses Kreuz betrifft nicht nur die 1. Heilige Kommunion, ihr sollt dieses Kreuz das ganze Leben bei euch haben und es soll euch erinnern, wie wichtig Jesus ist und dass man sich immer an ihn erinnern muss und die Liebe die er uns gibt auch an andere weitergeben soll. Jedes Kommunionkind bekam sein eigenes Kreuz.
Im Anschluss an die Karfreitagsliturgie öffnete Pfarrer Spießl das Hl. Grab. Hier können die Gläubigen im Stillen verharren und beten.
Beim Gottesdienst am Weißen Sonntag wurden den Kommunionkindern die Kerze und das Gewand übergeben.
Pfarrer Armin Spießl erklärte den Gottesdienstbesuchern und auch den Kommunionkindern, dass früher alle Erwachsene, die an Ostern getauft wurden, bis zum Weißen Sonntag ihre Taufgewänder trugen, so dass es der Tag ist, an dem auch die Kommunionkinder ihre Gewänder übergeben bekommen. Wie man sieht wurde auch ein Trikot übergeben. Es soll Sinnbild sein, dass jeder Fan ein Trikot hat und das Kommuniongewand dafür sorgen soll, dass unsere Kommunionkinder Fans von Jesus werden und somit auch nach der ersten Heiligen Kommunion weiterhin jeden Sonntag den Gottesdienst besuchen sollen.
Nach der Segnung der Gewänder und der Kerzen, wurde jedem Kommunionkind das Gewand übergeben und auch die Kerze als Licht Gottes, auch wenn die Kerze erst am Tag der ersten Heiligen Kommunion entzündet wird.
Die Fürbitten wurden von den Kommunionkinder vorgetragen. Sie durften sich während des Gottesdienstes um den Altar aufstellen, reichten sich die Hände, um mit allen Gottesdienstbesuchern gemeinsam das Vater unser zu beten. Beim Friedensgruß reichte Pfarrer Armin Spießl jedem Kommunionkind die Hand.

Der würdevolle Gottesdienst wurde von Hans Dotzler an der Orgel feierlich musikalisch umrahmt.
In vielen Weggottesdiensten haben wir uns auf den Erstkommuniontag vorbereitet. Im letzten Weggottesdienst blicken wir noch einmal zurück auf unseren gemeinsamen "Weg" hin zur Erstkommunion.
Am Beginn der Weggottesdienste haben wir uns mit dem Kreuz in die Kirche aufgemacht, so wie es am Anfang unseres "Weges" zu sehen ist.

Weihwasser erinnert uns an unsere Taufe, die "Scherben", die wir vor Gott bringen dürfen und das Wort Gottes aus der Heiligen Schrift lassen uns den "Weg" gemeinsam weiter gehen.
Das Wort Gottes ist wie Samen, der in uns Wurzeln schlagen soll, so wie unser Getreide. Jesus lädt uns in jedem Gottesdienst an seinen Tisch, das symbolisieren Brot und Wein. All dies ergänzt unseren "Weg" .
Wir erinnern uns an den Tod Jesu und feiern seine Auferstehung. Dafür steht die Osterkerze auf unserem "Weg".
Das ist unser gemeinsamer Weg hin zur Erstkommunion 2013.
1. Hl. Kommunion
Die 15 Erstkommunionkinder trafen sich mit ihren Eltern und Geschwistern bei der Montessorischule und wurden dort von Pfarrer Armin Spießl, den Ministranten, Anna Wolf und Gabi Kastner begrüßt und in das Gotteshaus begleitet.
Unser Herr Jesus Christus, der uns zum Mahl der Liebe versammelt hat, sei allezeit mit Euch. Mit großer Freude feiern wir heute zusammen mit unseren 15 Kindern die Heilige Erstkommunion. Ihr werdet heute aufgenommen in die Tisch- und Mahlgemeinschaft unserer Pfarrgemeinde mit unserem Herrn Jesus Christus. Ein großer und wichtiger Tag ist das heute für euch.
Die Kyrierufe werden von den Kommunionkindern vorgetragen. Ich kann mit meiner Hand jemanden halten, ihn aber auch wegstoßen. Wir haben zwei gesunde Hände. Wir können vieles damit tun. Hände sagen oft mehr als Worte.
Nach der Lesung und dem Evangelium trugen Anna Wolf und die Kommunionkinder Gedanken der Predigt vor. Manchmal habe ich Angst - Ich bin ganz allein - Wer ist da, der mich tröstet. Manchmal bin ich sehr traurig - oft weiß ich nicht warum - wer ist da, der mich in seinem Arm nimmt? - Geborgen ist mein Leben in Gott. Er hält mich in seinen Händen. Diese Gedanken wurden von Pfarrer Armin Spießl ergänzt.
Nach der Predigt wurden die Fürbitten vorgetragen.
Zur Gabenbereitung wurden von den Kommunionkindern Gaben zum Altar gebracht. Ich bringe Blumen als Zeichen der Freude. Wir bringen Kerzen als Zeichen für Jesus. Er hat gesagt: Ich bin das Licht der Welt. Ich bringe das Brot als Zeichen für Jesus. Er hat gesagt, ich bin das Brot des Lebens. Wir bringen das Wasser und den Wein als Zeichen für Leben. Ich bringe meine leeren Hände als Zeichen für mich selbst.
Dieser feierliche Gottesdienst wurde von Ludwig Reichl an der Orgel und der Gruppe "Rainbow" würdevoll musikalisch gestaltet. Wenn wir gemeinsam unterwegs sind, dann dürfen wir uns die Hände geben und so eine riesige Kette bilden und gemeinsam das "Vater unser" beten. Anschließend durften die Kommunionkinder erstmals die Heilige Hostie empfangen. Am Ende des Gottesdienstes wurde eine Meditation zum Dank von Mutter und Kind vorgetragen.
Dieser feierliche Gottesdienst wurde von Ludwig Reichl an der Orgel und der Gruppe "Rainbow" würdevoll musikalisch gestaltet.
Es war eine sehr schöne Erstkommunionfeier. Pfarrer Armin Spießl wünschte sich, dass der Eindruck auch bei den Kommunionkindern erhalten bleibt und sie auch künftig die Gottesdienste mit gestalten.

Abschließend stellten sie sich im Garten des Pfarrgemeindehauses zu einem Erinnerungsfoto auf.
Kommunionausflug
Zu Beginn unseres Ausflugs trafen wir uns gemeinsam mit den Manteler Kommunionkindern in unserer Pfarrkirche zum Gottesdienst.
Die nächste Station auf unserem Ausflug war das SOS Kinderdorf in Immenreuth, wo wir viel Wissenswertes über das Leben im Kinderdorf erfahren haben.
Die Kommunionkinder haben auch heuer wieder eine Spende an das Kinderdorf übergeben. Leider konnten wir wegen des schlechten Wetters keinen Rundgang durch das Dorf machen.
Danach fuhren wir zum Mittagessen nach Großbüchelberg.
Nachdem das Wetter uns heuer leider einen Strich druch die Rechnung gemacht hat, konnten wir nicht auf der Sommerrodelbahn rodeln.

Statt dessen machten wir eine Fahrt mit der "Bimmelbahn" und ließen uns die Laune nicht verderben.
Pilgerreise unserer Pfarrei nach Lourdes
Die Pilgerreise führte uns diesmal nach Lourdes, eine Kleinstadt am Fuße der Pyrenäen. Wir wollten den Lebensweg der Heiligen Bernadette Soubirous kennenlernen. "Die verborgene Begegnung mit Bernadette und mit der Jungfrau Maria kann ein Leben verändern, denn sie sind an diesem Ort Massabielle gegenwärtig, um uns zu Christus zu führen, der unser Leben, unsere Kraft und unser Licht ist."

Unsere Reise führte uns mit dem Omnibus nach München und von dort mit dem Flugzeug nach Lourdes, wo wir im Hotel D'Espagne untergebracht waren.

Unsere Reiseleitung Frau Veronika Schwarzenböck und Prälat Alois Möstl haben sich sehr für uns eingesetzt, alles erklärt, gezeigt und auch geführt.
Bereits am ersten Tag wurden wir von Veronika Schwarzenböck, der Geistlichkeit Prälat Möstl, Pfarrer Georg Birner und Pfarrer Armin Spießl durch den Heiligen Bezirk geführt.
Höhepunkt war der feierliche Gottesdienst in der Kapelle des Heiligen Josef.
Alle Tage, auch wenn es regnete, machten sich die Teilnehmer der Pilgerreise auf den Weg zum Heiligen Bezirk um an der Lichterprozession teilzunehmen.
Am nächsten Tag wurde in der Lourdes-Grotte ein feierlicher Gottesdienst besucht. Alle waren sehr beeindruckt.

Nach diesem Gottesdienst stellten sich die Teilnehmer unserer Pilgerreise zu einem Gruppenfoto auf.
Anschließend ging es sehr steil hinauf und wir beteten gemeinsam den Kreuzweg. Der Kreuzweg war sehr schön und interessant gestaltet, so dass die Mühen des Aufstieges vergessen wurden, da man sehr interessiert war, wie die nächste Station gestaltet war.
Die Behinderten und diejenigen, denen der steile Kreuzweg zu schwer war, beteten den Kreuzweg auf der ebenen Strecke.
Am Nachmittag beteiligten sich viele Pilger am Ausflug in die Pyrenäen, um auch dort die Gegend näher kennenzulernen. Es war sehr interessant.
Die anderen, die nicht an der Pyrenäenfahrt teilnahmen, besichtigten den heiligen Bezirk, die Gotteshäuser und beteten auch für ihre Anliegen. Man konnte das in aller Ruhe erledigen und auch die Grotte gezielt besuchen, Kerzen anzünden und auch Lourdeswasser mitnehmen.
Der nächste Tag begann mit einem Internationalen Gottesdienst. Die große unterirdische Basilika war voll von Gottesdienstbesuchern. Es waren auch sehr viele Priester anwesend. Zwei unserer geistlichen Begleiter konnten wir erst durch Zufall entdecken, als sie die Sakristei verließen.
Der Müllerknecht Francois Soubirous verliebte sich in Louise und heiratete sie. Am 7. Januar 1844 wurde ihr erstes Kind geboren und 2 Tage später in der Pfarrkirche getauft. Nach ihrer Patentante wurde sie Bernadette, die kleine Bernarde genannt. Louise bekam noch weitere 8 Kinder, von denen nur drei das Erwachsenenalter erreichten. Mehrere Missernten und Epidemien suchten Lourdes heim und es herrschte Hungersnot. Für die Mühlen gab es keine Arbeit mehr. Bernadette lernte damals in ihrer Familie einen Glauben kennen der durch schwere Zeiten trug und ihr Gottesbild prägte: "Wenn mein Vater schon so gut ist, wie gut muss dann erst Gott sein, den ich Vater nennen darf. Bernadette war 13 Jahre alt und konnte nicht lesen und schreiben, sie musste mitarbeiten, für die Schule war keine Zeit.
Die Familie Soubirous wohnte nun im Cachot. Bernadette lebte getrennt von ihrer Familie, was ihr sehr schwer fiel. Ihr Wunsch zur Erstkommunion zu gehen war größer als die Sicherheit einer warmen Wohnung und ausreichend Essen. Im Januar 1858 entschloss sie sich, in das Elend des Cachot zurückzukehren, in die Geborgenheit ihrer Familie. Wegen ihrer Zulassung zur Ersten Heiligen Kommunion blieb Pfarrer Peyramale hart. Sie musste regelmäßig den Katechismusunterricht besuchen. Um Lesen und Schreiben zu lernen sollte sie in die Armenschule gehen, die die Schwestern der Nächstenliebe unterhielten.
Unterstützung hinsichtlich der Erscheinungen gab dem Mädchen ihr Beichtvater Abbe Pomian, der ihr riet, ihrem Gewissen zu folgen. Später bestätigt er "Der beste Beweis für die Wahrheit der Erscheinungen ist Bernadette selbst." Bernadette sagte "Die Heilige Jungfrau hat mich gewählt, weil sie keine Ärmere gefunden hat."
An dieser Stelle herzliches Vergelt's Gott an unsere tolle Reiseleiterin Veronika Schwarenböck, die uns alles gezeigt und auch verständlich erklärt hat. Wir gehen nun weiter zum Hospiz.
Als sie nach ihrer Erstkommunion am 3. Juni 1858 im Hospiz gefragt wurde, was für sie denn wichtiger gewesen sei, die Erscheinungen oder der Empfang der Kommunion, antwortete sie: "Das sind zwei Dinge, die zusammen gehören, die man aber nicht vergleichen kann. Ich war bei beiden sehr glücklich." Gegen die damals übliche Praxis bekam Bernadette sogar die Erlaubnis, mehrmals in der Woche die Kommunion zu empfangen. Ihren Mitschwestern fiel auf, dass ihr Gesicht dann jedesmal ebenso leuchtete wie bei den Erscheinungen.
Auch das internationale Militär war im Heiligen Bezirk zu finden.
Am Tag unserer Abreise gingen alle Pilger mit den Ministranten, der aktiven Geistlichkeit und der netten Reiseleiterin in die Basilika der Unbefleckten Empfängnis zum letzten Gottesdienst.
Nach dem feierlichen und würdevollen Gottesdienst, der auch von den Pilgern kräftig unterstützt wurde, stellten sich die Pilger aus Neunkirchen vor der Abreise zu einem Gruppenfoto am Fluss Gave auf.
Aufwiedersehen Lourdes - es war sehr schön und erlebnisreich. Wir haben unseren Glauben gestärkt und waren sehr beindruckt. Auch der häufige Regen konnte uns da nicht stören.
Fronleichnam - Hochfest des Leibes und Blutes Christi
Wie man sieht, richten sich die Fronleichnamsaltäre nicht selber her. Es werden freiwillige Helfer benötigt, soll die Prozession würdevoll durchgeführt werden. An dieser Stelle an alle Helfer ein herzliches Vergelt's Gott!!!!!!!
Das Fronleichnamsfest wurde von Pfarrvikar Saji Nellikunnel mit einem würdigen Gottesdienst begonnen. Musikalisch wurde dieser Gottesdienst feierlich von Hans Dotzler an der Orgel umrahmt.
Die Teilnehmer der Fronleichnamsprozession waren anscheinend sehr brav, so dass Petrus Einsehen hatte. Es hatte die letzten Tage sehr stark geregnet, aber Petrus hat die Wolken verschoben, so dass sogar leicht die Sonne scheinen konnte. Lieber Petrus wir bedanken uns sehr herzlich!!!
Auch die Kommunionkinder sind früh aufgestanden und haben den Prozessionsweg auf sich genommen.
Die Neunkirchener haben wieder gezeigt, dass sie für ihren Glauben demonstrieren wollen. Pfarrvikar Saji Nellikunnel bedankte sich bei den zahlreichen Teilnehmern und allen Helfern - den Ministranten, den Mesners, den Lektoren, den Kommunionkindern, den weltlichen und christlichen Vereinen mit den Fahnen und allen, welche die Altäre hergerichtet und den Prozessionsweg schön geschmückt haben.
Firmlinge bereiten sich auf ihren großen Festtag vor
Die Firmlinge stellten sich zu einem Gruppenfoto auf. Während eines feierlichen Gottesdienstes stellten sie sich der Pfarrgemeinde vor.
Jeder Firmkandidat durfte seine Talente nennen und sein Bild mit einer Taube an eine Pinwand hängen.
Danach erhielten die Firmlinge und alle Gottesdienstbesucher den Blasiussegen.
Die Firmlinge waren voll in den Gottesdienst eingebunden.
"Wenn ihr mich heute besuchen würdet, dann würde ich euch folgendes zeigen …." Mit diesem Begrüßungsspiel fing der 2. Firmtag an.
Hauptthema dieses Firmtages war die "Bergpredigt". Gemeinsam mit den Gruppenleitern erarbeiteten die Firmlinge den Text und versuchten ihn mit eigenen Worten zu verstehen bzw. ihn in die heutige Zeit umzusetzen.
Auch wenn dies bestimmt kein einfaches Thema für die Firmlinge war, waren sie sehr interessiert bei der Sache.
Zum Ende dieser Einheit sollten sich die Firmlinge selber zeichnen und dann auf dem "Berg" anbringen als Symbol dafür, dass Jesus auch uns mit seiner Bergpredigt ansprechen will und wir danach handeln sollen.
Anschließend machten sich die Jugendlichen "Auf den Weg zur Mitte". In einer Spirale gingen die Firmlinge in ihre Mitte um zu sich zu finden und wenn sie gefunden haben, sind alle in der Lage, an andere weiterzuschenken. Als Symbol entzündeten sie in der Mitte ein Teelicht, um das Licht auf ihrem Weg nach außen mitzunehmen und an einer beliebigen Stelle abzustellen.
Die letzte Einheit bildete das Thema "Kirche ist …" Gemeinsam machte man sich Gedanken, was alles "Kirche" sein kann.
Die Eltern, die als Gruppenleiter bei diesem Firmtag mithalfen, waren teilweise mit vollem Körpereinsatz dabei. Vielen Dank für die Mithilfe und eure investierte Zeit!!!
Am 3. Firmtag drehte sich alles um den "Heiligen Geist". Wer oder was ist der Heilige Geist? Wie stellst du ihn dir vor?
Danach befassten sich die Firmlinge genauer mit dem "Pfingstereignis". Gemeinsam wurde die Apostelgeschichte erarbeitet und es entstand daraus ein Bodenbild.
"Wenn wir das Haus betrachten sehen wir, dass das Dunkel immer noch vorhanden ist, aber seine Macht ist viel kleiner geworden. Und wir sehen das Brot. Es erinnert uns an die Feier der Eucharistie. Durch die Firmung, eurem Pfingstfest, wird die Teilhabe am Tisch des Herrn besiegelt, gestärkt und gefestigt. An diesem Tisch wird die Gabe Gottes, der Heilige Geist, euch immer wieder neu geschenkt. So könnt ihr immer wieder selbst zur Flamme in dieser Welt werden."
Auch Pfarrer Spießl stattete den Firmlingen einen kurzen Besuch ab.
Zum Abschluss malten die Firmlinge noch ein Mandala zum Thema des Tages.
Heilige Firmung - Aufblühen im Geist Gottes
Am 5. Sonntag der Osterzeit hatten wir im Gottesdienst eine besondere Feier. Frau Nadja Kiontke ist zum kath. Glauben übergetreten und wurde von unserem Pfarrer Armin Spießl gefirmt.
In der Predigt ging Pfarrer Spießl auf das Sonntagsevangelium ein und erklärte, dass die Liebe das Erkennungszeichen der Christen sein sollte. Nach der Predigt wurde das Große Glaubensbekenntnis von dem Firmling zusammen mit der ganzen Gemeinde gebetet.
Spendung der Firmung durch H.H. Prälat
Domprobst Dr. Wilhelm Gegenfurtner

 

Firmspender: H.H. Prälat Domprobst Dr. Wilhelm Gegenfurtner in Konzelebration mit Pfarrer Armin J. Spießl und Pater Saji Nellikunnel.

Die 62 Firmlinge wurden auch nach ihrem Glauben befragt. Dr. Gegenfurtner sprach dann noch ein Gebet zur Sendung des hl. Geistes.

Dann durften die Firmlinge mit ihren Paten nach vorne kommen. Mit den Worten "sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Hl. Geist. Der Friede sei mit dir" wurde die Firmung vollzogen.
Der Gottesdienst wurde feierlich von der Gruppe Cant Art musikalisch umrahmt. Die Begleitung an der Orgel wurde von Herrn Assion übernommen.

Der Dank von Pfarrer Spießl galt ganz besonders dem Firmspender Dr. Wilhelm Gegenfurtner.

Bei Frau Neumann und Frau Janner bedankte sich Pfarrer Spießl mit einem Geschenk für die Vorbereitung der Firmlinge.
Unseren Firmlingen wünschen wir Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg, und dass sie ihrer Pfarrgemeinde auch weiterhin die Treue halten.
Missions-Cafe - Spende für die indische Schule
Bei sonnigem Wetter gab es nach dem Gottesdienst Kaffee und Kuchen für die Gottesdienstbesucher gegen eine Spende. Es ist insgesamt gut angenommen worden. Die Spenden werden für die indische Schule verwendet. Ein herzliches Vergelt's Gott an Alle!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nähere Information über dieses Projekt finden Sie im Internet unter www.verein-indienhilde.de
Die Neunkirchner waren brav -herrliches Wetter beim Pfarrfest
Nach dem feierlichen Sonntagsgottesdienst gingen viele zum Mittagessen auf das Pfarrfest. Das Wetter war herrlich und wann kann man sich beim Mittagessen so schön unterhalten. Es sind viele fleißige Helfer erforderlich, soll ein Pfarrfest gelingen und vor allem den Besuchern Freude bereiten. Eines muss an dieser Stelle auch mal gesagt werden: "Unsere HelferInnen sind ein eingespieltes Team - da gibt es keine Probleme".
Wie man sieht, waren zahlreiche Gäste anwesend und genossen die gute Unterhaltung und das Mittagessen.
Zur Mittagszeit erschien Pfarrer Armin Spießl mit seinem Akkordeon, um die Gäste musikalisch zu unterhalten.
Für die super musikalische Unterhaltung sorgte am Nachmittag und abends das Duo "musik total". Die Besucher waren alle voll begeistert.

Die zahlreichen Besucher des Pfarrfestes hielten die Bedienungen, den Bierausschank und die Griller mit dem gesamten Personal ganz schön auf Trab.

Am Nachmittag versogte der Frauenbund in der Kaffeestube die Pfarrfestbesucher mit Kaffee, leckeren Torten und Kuchen.

Auch für die kleinen Besucher war gut gesorgt, so dass ihnen nicht langweilig wurde. Wie man sieht, haben sich nicht nur die kleinen Kinder, sondern auch die erwachsenen Kinder vergnügt.
Aber nicht nur für unsere Kinder wurde gesorgt. Auch der Indienhilfeverein von Pfarrer Rajulu Kata war mit einem Stand anwesend. Wir hoffen, dass unsere Unterstützung die indischen Kinder sehr erfreut hat. Auch unser Pfarrvikar Pater Saji Nellikunnel aus Indien hat sich den Stand angeschaut und war sehr erfreut wie man sieht.
Ein sehr gelungenes Pfarrfest. Alles war super organisiert. Alle Besucher waren sehr zufrieden. Vor allem das Wetter war super!!!
Auf dem Weg zum Katholikentag 2014
Nacht der offenen Kirche
Die Nacht der Offenen Kirche wurde in St.Dionysius Neunkirchen würdig und abwechslungsreich begangen. Um 19 Uhr eröffnete Pfarrgemeinderatsprecherin Brunhilde Spannl mit einer Andacht den Abend. Musikalisch unterstützten sie Anja Fröhlich (Querflöte) und Lydia Hofmann (Gitarre).
Mit Spannung verfolgten danach die Besucher das Interview zwischen Bischof Dionysius, verstorben 283 n. Chr. Und Patron der Kirche und einer Journalistin. Unter der Regie von Marianne Greiner agierten Alois Schinabeck und Christa Merkl von der KAB Neunkirchen.
Nach einem Glas Wein, das allen Besuchern in einer kurzen Pause gereicht wurde, setzte die Gruppe Laetitia einen weiteren Höhepunkt mit ihrem Konzert. Unter der Leitung von Christa Kneidl sangen die Frauen englische, spirituelle Lieder. Zu jedem Lied gab es eine deutsche Erklärung.
Dann wurden die Besucher zum Lieblingsplatz des Frauenbundes, der Grotte, geführt. Dort gestaltete Regina Völkl, Jutta Hartwig und Marianne Greiner eine Lourdes-Andacht, die den Fels, das Wasser und die Kerze in den Mittelpunkt stellte.
Kolping ließ gegen 22 Uhr erst einmal die vier Glocken sprechen. Beate Neumann gab ihnen ihre Stimme und die Besucher erfuhren von der 100 jährigen Geschichte der Glocken. Danach setzte Michaela Ponkratz die Kerzen und ihre Bedeutung für uns Menschen in den Mittelpunkt. Nach und nach erhellte sich das Gotteshaus bis es schließlich im hellen Licht erstrahlte. Roland Hoffmann war für das Gelingen mitverantwortlich.
Den Schlusspunkt setzten Michael Greiner, Frater Johannes Bosco und Johannes Kneidl mit der Komplet. Zusammen mit den Besuchern beteten und sangen sie das große Abendgebet der Kirche.
Ausklingen ließen die Besucher die Nacht im Pfarrgemeindehaus, wo man sich den Wein gut schmecken ließ.
Ehejubiläum - Liebe zwischen zwei Menschen
Beim feierlichen Gottesdienst zum Ehejubiläum ging Pfarrer Armin Spießl auch auf die Ehe ein. Die Liebe ist das Band zu Gott. Die Liebe zwischen zwei Menschen lebt von den schönen Augenblicken. Sie wächst auch in schwierigen Zeiten, wenn beide sie gemeinsam bewältigen.
Er bat, die Jubelehepartner sollen sich die Hände reichen und er segnete sie. Macht euch gegenseitig ein Kreuzzeichen auf die Stirn und ihr könnt das auch jeden Tag zu Hause wiederholen.
Der festliche und aufbauende Gottesdienst wurde vom Kirchenchor feierlich musikalisch umrahmt.
Nach dem Gottesdienst stellten sich die Ehejubilare zu einem Gruppenfoto vor dem Hauptaltar auf.

Anschließend ging es ins Pfarrgemeindehaus, wo sich alle stärken konnten.
Alle Ehejubilare und die Angehörigen mussten sich anstellen und konnten dann die leckeren Speisen und Getränke genießen.
Nachdem sich alle gestärkt hatten, dankte Pfarrer Armin allen Ehejubilaren, dass sie gekommen sind und ehrte die Jubelpaare für 10/20/25/30/40/45/50 und 55 gemeinsame Ehejahre.

Pfarrer Armin Spießl ehrte diesmal auch Gäste aus Zinzenzell. Auch seine Eltern durften ihr Ehejubiläum feiern.
Ein herzliches Vergelt's Gott an alle, die dafür gesorgt haben, dass Speisen und Getränke reichlich vorhanden waren und alle Anwesenden versorgt und bedient haben.
Heiliger Dionysius - wir feiern Kirchweih
Pfarrer Armin Spießl ging in seiner Predigt auf das Evangelium ein und hatte sogar einen Ziegelstein mitgebracht. Mit diesen Steinen werden auch schöne Kirchen gebaut. Gott aber wünscht sich lebendige Bausteine, da sonst die Kirche zu einem Gefängnis für ihn würde. Diese lebendigen Bausteine sind wir, die Kommunionhelfer, Lektoren, Mesner, die Ministranten und vor allem wir, die den Gottesdienst mitgestalten und singen.

Diese lebendigen Bausteine werden heute auch ins Pfarrgemeindehaus gehen und die Dionysiuskirchweih feiern.
Es sind viele lebendige Bausteine ins Pfarrgemeindehaus gekommen, um sich bei einem guten Mittagessen zu stärken.

Auch unser Pfarrvikar Pater Dr. Saji Nellikunnel, der wieder gut von seinem Urlaub aus Indien zurückgekommen ist und Pfarrer Armin Spießl genossen die guten Speisen.
Die Ministranten verkauften historische Bücher aus dem Fundus der Kirchenbibliothek für die Kirche.
Am Nachmittag konnten alle Anwesenden Kuchen und Kaffee vom Frauenbund genießen.
Am Abend gab es wieder ein sehr gutes Abendessen.
Ein herzliches Vergelt's Gott an alle Helferinnen und Helfer, die es möglich machten, dass ein sehr schönes Dionysiuskirchweihfest durchgeführt werden konnte.
Ich - du - wir, vor dem Angesicht Gottes - Pfarrgemeinderäte im Schloss Spindelhof
Ich - du - wir, vor dem Angesicht Gottes

Das war das Thema, das sich die Pfarrgemeinderäte der Seelsorgegemeinschaft St. Peter und Paul, Mantel und St. Dionysius, Neunkirchen gegeben haben.

Am Freitagabend begann das Wochenende mit einer feierlichen Komplet, die von Dagmar Röckl musikalisch geführt wurde. Daran folgte eine Meditation in der wunderschönen Hauskapelle von Schloss Spindlhof. Reinhard Hauer und Brunhilde Spannl hatten diese zusammengestellt.
Nach dieser besinnlichen Zeit ging es munter los. Reinhard Hauer führte die 20 Personen durch die erste Arbeitseinheit. Ein Volltreffer war gleich sein Einstieg. Er ließ die Gruppe zum Warmwerden ChaChaCha tanzen. Nach viel Gelächter war der Pfarrgemeinderat zu einer guten Tanzgruppe geworden. Danach wurde es ernster, und die Teilnehmer sollten einen Fragebogen ausfüllen, in dem sie sich, ihre Eigenschaften und ihre Gewohnheiten einschätzen sollten. Der Bogen ging dann an einen anderen in der Gruppe; dieser musste wiederum die erste Person einschätzen.

Es zeigte sich, dass man sich in den vier Jahren doch ganz gut kennengelernt hatte.

Ein "Ich-Bild" zu malen war die letzte Aufgabe des Abends. Großer Dank sei noch einmal Reinhard Hauer gesagt. Er hatte sich kurzfristig bereiterklärt, den Abend zu gestalten.
Nach einer kurzen Nacht - im Bierstüberl war es zu schön - trafen sich die Pfarrgemeinderäte am Samstag zur Laudes. Um 9 Uhr empfing Referent Stefan Thomann alle Teilnehmer im Turmzimmer. Mit verschiedenen Aufgaben brachte er die Frauen und Männer dazu, vom Ich und vom Du zum Wir zu kommen.
Bewegungsspiele, Personen raten, Singen, Gedankenaustausch ließen die Zeit bis zum Nachmittag im Flug vergehen. Pfarrer Spießl und Pater Saji, die ebenfalls an dem Wochenende teilgenommen hatten, erklärten ihren Wunsch, dass die aktive Pfarrgemeinderatsarbeit in beiden Pfarreien so gut weitergehen möge.

Brunhilde Spannl bedankte sich am Ende bei allen Pfarrgemeinderäten für die aktive Teilnahme. Der einhellige Tenor der Teilnehmer war, dass die Vorgabe der Überschrift voll erfüllt wurde und jeder reich belohnt nach Hause ging.
Pfarrfamilien-Nachmittag - mit Ehrungen
Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Pfarrgemeindehauses durfte Pfarrer Spießl seine Pfarrgemeindemitglieder begrüßen. Der Frauenchor "Laetitia" begrüßte mit zwei Liedern die Gäste. Mit "Glaube, Hoffnung, Liebe" hatte der Chor eine religiöse Weise gewählt; um dann mit dem zweiten Lied den Besuchern einen Strauß voller Wünsche zu schicken.

Das reich bestückte Kuchenbüfett war nicht nur ein Augenschmauß, sondern erfreute jeden Kuchenliebhaber.
Kirchenpfleger Willi Fuchs eröffnete mit seinem Rechenschaftsbericht das Pflichtprogramm. Nach einem Rückblick auf die abgeschlossene Kirchenrenovierung, legte er sein Augenmerk auf die anstehenden neuen Aufgaben. Die Erweiterung des Friedhofes und die Schaffung einer Kinderkrippe bekommen in den nächsten Monaten die volle Aufmerksamkeit der Kirchenverwaltung. Um dies alles zu meistern, bat er auch alle Anwesenden, weiterhin so großzügig zu spenden. Er dankte Helfern für ihre Arbeit.
Pfarrgemeinderatssprecherin Brunhilde Spannl danke den Anwesenden, den Vereinen und Verbänden für die stete Bereitschaft, in der Pfarrgemeinde mitzuarbeiten. Ohne die vielen Hände, die zum großen Teil im Stillen arbeiten, wäre ein so aktives Gemeindeleben, wie es St. Dionysius vorweisen kann, nicht möglich. Die gute Zusammenarbeit mit den evangelischen Nachbarn soll noch verstärkt werden. Besondere Einladung erging von Seiten der PGR-Sprecherin zum ökumenischen Gottesdienst am kommenden Samstag anlässlich des Totengedenkens.
Mit dem Lied "wir sind die Kleinen in der Gemeinde" und zwei weiteren Liedern unterhielten die Kindergartenkinder das Publikum. Zur Belohnung durften die kleinen dann einen Pippi-Langstrumpf-Film anschauen.
Wie es sich für einen Pfarrfamiliennachmittag gehört, standen dann die Ehrungen an.

Pfarrer Spießl und Brunhilde Spannl baten Herrn Konrad Neumann und Herrn Willi Fuchs nach vorne. Ihnen galt der Dank für 40 Jahre Arbeit als ehrenamtliche Mesner. Mit einer Urkunde und der goldenen Ehrennadel von HH. Bischof Rudolf Voderholzer würdigte Pfarrer Spießl die Mesnerarbeit. Brunhilde Spannl bedankte sich mit einem Geschenk.
Zusammen mit der Chorleiterin, Frau Brigitte Kreuzer, zeichnete Pfarrer Spießl Sieglinde und Alois Schinabeck für 30 Jahre singen im Kirchenchor aus. Eine Urkunde, eine goldene Nadel und ein Geschenk, das Brunhilde Spannl für die Eheleute ausgesucht hatte, waren ein kleines Dankeschön für dieses intensive Ehrenamt.
Zusammen mit der Chorleiterin, Frau Brigitte Kreuzer, zeichnete Pfarrer Spießl Sieglinde und Alois Schinabeck für 30 Jahre singen im Kirchenchor aus. Eine Urkunde, eine goldene Nadel und ein Geschenk, das Brunhilde Spannl für die Eheleute ausgesucht hatte, waren ein kleines Dankeschön für dieses intensive Ehrenamt.
Sebastian Kohl und Veronika Völkl nahmen ihren Abschied von der Ministrantengruppe nach elf bzw. 13 Jahren. Auch für sie hatte Pfarrer Spießl ein kleines Geschenk dabei.
Sehr emotional war die Verabschiedung von Frau Martina Egeter. Sie führte den Pfarrhaushalt seit nahezu 10 Jahren und möchte sich jetzt beruflich verändern. Pfarrer Spießl und auch Frau Egeter fiel der Abschied sichtbar schwer. PGR-Sprecherin Brunhilde Spannl bedankte sich bei Frau Egeter mit einem Blumenstrauß und wünschte, dass die Pfarrgemeinde auch weiterhin Heimat sein werde.
Der Eine-Welt-Laden Verkaufsstand hat viel Zuspruch gefunden, es hat sich gelohnt.
Den Nachmittag beendete Pfarrer Spießl mit seinem Rechenschaftsbericht und den Wünschen, dass jeder Gläubige wissen möge, dass der Führer des "Schiffes" kein anderer als Jesus Christus ist.
Ökumenischer Gottesdienst - Totengedenken am Ehrenmal
Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kirche begann das Totengedenken in Neunkirchen am Vorabend des Volkstrauertages. Die Fahnenabordnungen der weltlichen und kirchlichen Vereine präsentierten sich im Altarraum. Pfarrer Andreas Ruhs begrüßte die Anwesenden in der vollbesetzten Kirche und erinnerte an die vielen Namen, die auf den Gedenktafeln der evangelischen und der katholischen Kirche stehen. Dieses Gedenken gilt aber auch allen anderen Opfern von Gewalt und Terror. Die Anwesenheit Gottes möge helfen Frieden zu schaffen wozu der Mensch allein nicht in der Lage ist.
Pfarrer Armin Spießl bezog in seiner Predigt die apokalyptischen Aussagen des Lukasevangeliums mit ein. Diese Erzählung über die Endzeit will uns aufrütteln. Wir erfahren Krieg und Katastrophen über Nachrichtenkanäle. Wir bleiben in unserem Land von größeren Unglücksfällen meist verschont und leben immer noch in wohlhabenden Verhältnissen. Uns allen sagt Jesus seinen Beistand zu.
Es folgten die Fürbitten, das gemeinsame Glaubensbekenntnis und das ökumenische Friedensgebet. Die Geistlichen spendeten den anwesenden Gläubigen den Segen.
Oberbürgermeister Kurt Seggewiß erinnerte in seiner Rede am Ehrenmal an dessen Einweihung vor 50 Jahren durch Pfarrer Leonhardt und Pfarrer Wutz im Jahr 1963.

Herr Seggewiß betonte, dass Gewalt und Krieg früher von starken Staaten ausging, heute von instabilen und kleinen Staaten. Seit dem 2. Weltkrieg gab es mehr als 200 Kriege. Es ist unser Auftrag Frieden im Alltag zu leben. .
Der katholische Kirchenchor und der evangelische Posaunenchor umrahmten die Feier.
Einstimmung auf Weihnachten - Adventfenster
Im Advent wurde wieder jede Woche ein anderes Adventsfenster gestaltet. Die Eröffnung des ersten Adventsfensters fand am 03.12.13 an der Praxis Dr. Vettori statt. Es stand unter dem Motto "Nikolaus". Deshalb wurden viele Legenden, die sich um den Bischof Nikolaus ranken, vorgetragen.
Das zweite Adventsfenster gestaltete der Frauenbund beim Pfarrgemeindehaus am 10.12.13. Diesmal war das Thema "Licht".
Am 17.12.13 wurde das dritte Adventsfenster im Hof von Heinrich und Christina Prölß gestaltet. Hier wurde die Bedeutung der einzelnen Krippenfiguren mit einer Meditation in den Mittelpunkt gestellt. Im Anschluss an die jeweilige Vorstellung des Adventsfensters konnte man sich noch bei Glühwein und Plätzchen unterhalten. Die Veranstaltungen wurden sehr gut besucht.

Des weiteren fand am 15.12.13 ein Adventssingen verschiedener Gruppen Neunkirchens in der Katholischen Pfarrkirche statt. Der Erlös dieser Benefizveranstaltung soll für den Bau der Kinderkrippe verwendet werden. Am 19.12.13 schlossen die Adventsveranstaltungen mit dem Bußgottesdienst ab.
Ein Stern strahlt über und - Christus der Herr
Auch heuer hat es nicht geschneit, so gibt es keine weiße Weihnacht. Pfarrer Armin Spießl zog mit den Ministranten in die Kirche ein.
Pfarrer Armin Spießl begrüßte alle sehr herzlich zur Christmette. Emilie Hofmann verlas die Lesungen und auch das Evangelium wurde verkündet.
Bei der Predigt stellte sich Pfarrer Armin Spießl vor den Altar und sprach in seiner Predigt mit dem Christkind. Gott benötigt uns nicht - aber wir brauchen Gott! Liebes Christkind hilf uns, den Armen, Kranken, Arbeitslosen, den alten und jungen Christen.
Die festlich und feierliche Christmette wurde von Hans Dotzler musikalisch würdevoll umrahmt.
Herr Jesus Christus beibe bei uns und hilf uns, dass wir stark sind und unseren Mitmenschen helfen können.
Statistik über unsere Pfarrei
Taufen
19
Erstkommunion
15
Firmung
27
Hochzeiten
1
Beerdigungen
16
Kircheneintritte
2
Kirchenaustritte
8