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Jubiläum - Pfarrkirche St. Dionysius

Neunkirchen ist 100 Jahre alt


Eröffnung des Jubiläumsjahres am Kirchweihsonntag
Am 10. Oktober um 10.00 Uhr, zum Fest des Heiligen Dionysius, begann die Eröffnung der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Kirchenjubiläum mit einem Festgottesdienst.

Nach dem feierlichen Einzug wurde die Jubiläumskerze - gestiftet von der Kolpingfamilie Neunkirchen von Pfarrer Armin Spießl geweiht und danach entzündet.

Der Dekan des Dekanats Weiden, Monsignore Andreas Uschold hielt die Festpredigt. Er ging auf die traurigen Ereignisse des zurückliegenden Jahres ein und die damit verbundene gestiegene Zahl der Kirchenaustritte. Zugleich sah er die Kirchenkrise als Chance zur Erneuerung: nicht austreten, sondern auftreten sollen wir als Christen.
In der Gabenprozession wurden von den verschiedenen Gruppierungen, die die Pfarrei mit Leben erfüllen, 100 gelbe Rosen zum Altar gebracht.
Nach dem Gottesdienst traf man sich im Pfarrgemeindehaus zum gemeinsamen Mittagessen.

Dabei wurde auch in Bayern 1 das 12 Uhr-Läuten von unserer Pfarrkirche übertragen, zusammen mit einer kurzen Geschichte unserer Pfarrei, die die Stammpfarrei Weidens ist.

Wie man sieht, war der Saal des Pfarrgemeindehauses bis auf den letzen Platz gefüllt. Auch die Geistlichkeit - Dekan Monsignore Andreas Uschold, unser Pfarrer Armin Spießl und der evangelische Pfarrer Andreas Ruhs - waren anwesend und genossen das Mittagsessen.
Um 16.00 Uhr trafen sich Mitglieder der anderen Pfarreien Weidens, die in einer Sternwallfahrt zu uns gekommen waren, zu einer gemeinsamen feierlichen Vesper.
Anschließend konnte man bei einem Kirchweihabendessen den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Vortrag von Sr. Teresa Zukic - Na toll, lieber Gott
Anlässlich des Kirchenjubiläums war Sr. Teresa Zukic aus Pegnitz eingeladen zum Thema "Abenteuer Christsein". Ich war einmal Leistungssportlerin, so erklärte sie uns. Skateboards und Rennräder gehörten da gewissermaßen zu meiner Grundausstättung.
Die Vorsitzende des Jubiläumsausschusses Bruni Spannl begrüßte Sr. Teresa, die in Kroatien geboren wurde, sehr herzlich. Die zahlreich erschienenen Besucher waren sehr gespannt, ob es der Klosterschwester gelingt, dass auch wir Gott suchen und finden.
Ich bekenne so Sr. Teresa, dass ich aufgrund eines Zufalls zum Glauben an Gott kam. Meine Mitbewohnerin hatte Bücher aussortiert und auf meinen Tisch gelegt. Nachts wurde ich wach und konnte nicht mehr schlafen. Sport war mein Leben und am nächsten Morgen stand ein sehr wichtiges Basketballspiel bevor. Erst hörte ich meine Lieblingsmusik an aber es half nichts, ich konnte einfach nicht einschlafen.
Dann schaute ich auf den Stapel Bücher und nahm das erste in die Hand. Ich griff zur Bibel, in die ich vorher noch nie hineingeschaut habe und schlug willkürlich eine Seite auf. Ich las die Bergpredigt und war ergriffen, mir fehlten die Worte. Ich wurde sehr tief getroffen, spürte Glauben in mir und las die ganze Nacht. Ich erfuhr von Jesus, von einem Gott, den er Vater nannte und war betroffen, dass man die andere Wange hinhalten sollte, wenn man geschlagen wird. Beim Basketballspiel wurde ich verletzt. Als ich aufstand, sagte ich etwas Nettes zu meiner Gegnerin. Früher hätte ihr gezeigt wo es langgeht. Nach dem Spiel lief ich heim, so Sr. Teresa und las in der Bibel.
Auch wir sollten Gott finden - der uns dann auch findet und wir sind dann in der Lage, unseren Nächsten zu umarmen. Freundschaft ist ein Weg zu Gott. Freundschaft zu leben ist auch der Weg unserer Gemeinschaft. Quelle und Ziel unserer Freundschaft ist Jesus. Jeden Tag ihm näher zu kommen und ihm ähnlicher zu werden, ist unser Ziel und unsere Aufgabe.

Die Christen sollten nicht nur zu Gott beten, wenn es ihnen schlecht geht oder Probleme haben, sondern ihm auch für gute Augenblicke und Momente danken, ihm jeden Tag lobpreisen.
Viele Menschen lassen nur gelten, woran sie selbst beteilig sind, anderenfalls rächen sie sich. Zeigen wir unseren Mitmenschen unser Herz - Wer ein gutes Herz hat, redet nicht schlecht über andere!!!!!!!!!!!!
Sr. Teresa Zukic erzählte alles, was sie bisher alles erleben durfte. Im Fernsehen mit Jörg Pilawa, Margarete Schreinemakers oder bei ihren vielen Vorträgen bei katholischen oder evangelischen Pfarrgemeinden.
Auch bei ihren Vorträgen bei Arbeitgebern und Managern hat sie schon viel erleben dürfen. Es ist wirklich super, wenn nach dem Vortrag jemand sagt, die Arbeiter werde ich jetzt nicht mehr entlassen - wir schaffen das schon.

Alle Anwesenden waren vom Vortrag der Sr. Teresa sehr begeistert und spendeten enormen Applaus.
Auch Pfarrer Armin Spiel war sehr begeistert und bedankte sich sehr herzlich.
Jeder konnte sich als Andenken ein Buch, eine CD oder auch ein "Medikament - Fit mit der Bibel" kaufen. Sr. Teresa hat sich auf Wunsch auch per Autogramm im Buch verewigt.
Abschließend stellten sich Pfarrer Armin Spießl, Gemeindeassistentin Judith Weih, die Vorsitzende des Jubiläumsausschusse Bruni Spannl und Hans Bräuer von der KEB zu einem Gruppenfoto mit Sr. Teresa Zukic zusammen.

Wir alle wünschen Sr. Teresa für die Zukunft alles Gute. Sie hat auch erzählt, dass beim Kindergottesdienst 200 Kinder anwesend sind. Wir wollen ja nicht übertreiben aber glauben, dass unser Pfarrer Armin Spießl sehr herzlich und erfreut auch "nur" 100 Kinder begrüßen würde. Versorgen wir uns reichlich mit dem "Medikament - Fit mit der Bibel", versuchen jeden Tag Gott zu loben, sicherlich zeigt sich dann ein entsprecheder Erfolg.
Stellas Puppenbühne - die Kugel des Glücks
Die Pfarrsenioren der Pfarrei St. Dionysius Neunkirchen sind wieder zahlreich erschienen um sich vom Puppentheater der Stella Spindler begeistern zu lassen.
Stella Spindler steht seit knapp 10 Jahren hinter ihren handgeschnitzten Holzfiguren.

Von Kindesbeinen an hat dieser künstlerische Beruf eine Faszination auf sie ausgestrahlt. die selbst geschriebenen Geschichten, die auch Schutz, Geborgenheit und Hilfe in allen Variationen bieten, berühren die Herzen von jung und alt.

Puppenspiele sind hervorragend geeignet, sprachliche und mentale Barrieren zwischen Kindern und Erwachsenen zu überwinden, so Stella Spindler.
Ein reicher und einflussreicher Mann ist nicht glücklich. Am Besitz, am Reichtum kann es doch wohl nicht liegen. Aber woran den dann ???

Jeder Lebensabschnitt prägt uns mit verschiedenen Gefühlen. Doch wer hat damit Erfahrung?
Die Enkelin des Mannes sucht bei der erfahrenen Großmutter um Rat. Diese sagt, dass das Glück nicht von äußeren Dingen, wie Reichtum abhänge, sondern von einem offenen, zufriedenen Herzen, das das Glück auch in kleinen Dingen sehen und daran erfreuen kann.

Wenn man mit offenen Augen und einem reinem Herzen die Welt wahrnimmt, und durch die Kugel des Glücks erinnert wird, erhält man ein wertvolles Geschenk fürs Leben.
Doch jemand anderes möchte auch glücklich werden und glaubt wirklich, dass dies nur durch Reichtum und Besitz geht.

Und derjenige sorgt für ein großes Durcheinander. Wird die Kugel doch noch Ihre Wirkung zeigen?
Den Senioren hat das Puppentheater imponiert und sehr gefallen. Wie man sieht mussten sie sich anschließend mit Südtiroler Speck, Käse und Wein stärken.
Nacht der offenen Kirche
Einer der Höhepunkte des Jubeljahres war die Nacht der offenen Kirche - die Nacht der Lichter
Richarda Erl stellte die Kirche vor. Sie erklärte die Figuren der Heiligen, erzählte über den Bau der Kirche und alle Anwesenden mussten zugeben, dass sie viel neues erfahren haben.
Dr. Erich Vettori stellte anschließend seinen "Schöpfungsweg"vor, den er an der Friedhofsmauer zum Anlass des Jubeljahres erstellt hat. Näheres finden Sie auf der Startseite und auch auf der Seite des Jubeljahres unter "Schöpfung".
Anschließend durften die Glocken zu uns sprechen. Sie stellten sich einzeln vor und zeigten am Ende, dass sie gemeinsam es verstehen uns zu verschiedenen Anlässen einzuladen. Nehmen wir diese Einladung gerne an.
Zum Abschluss zeigte uns Roland Assion, was unsere Orgel alles kann.

Es war ein sehr interessanter und lehrreicher Abend, der durch das Komplet würdevoll abgeschlossen wurde.
Taize Andacht
Am 28.10.2010 wurde in der feierlich mit Kerzen beleuchteten Kirche eine Taize Andacht abgehalten.
Zwischen den meditativen Gesängen, die musikalisch umrahmt wurden von Pfarrer Armin Spießl, Beate Neumann und der Gemeindeassistentin Judith Weih, wurden von verschiedenen Ministranten der Pfarrei Gebete vorgetragen.
Am Schluss konnten alle Teilnehmer eine Kerze zum Altar bringen und vor dem Kreuz aufstellen.
Krippenaustellung
Im Rahmen des St. Dionysius Jubiläumsjahres fand im Dezember im Pfarrgemeindehaus eine zweitägige Krippenausstellung am 2. Adventswochenende statt. Vorbereitet durch Frau Petra Stelzer und Frau Lydia Hofmann waren rund 100 Krippen im Pfarrgemeindehaus Neunkirchen zu sehen.
Rund die Hälfte der Leihgaben kamen aus der Gemeinde und zeigten regionale, alpenländische und orientalische Krippen. Die Ausstellung wurde von rund 250 Erwachsenen mit vielen Kindern besucht.
Die Ausstellung wird durch eine Foto-CD dokumentiert, die bei Stefan Bauer per Email s.bauer@t-online.de für 5 Euro bestellt werden kann.
Aus den Erlösen der Krippenausstellung - Eintritt und Kaffeestube - konnte Frau Stelzer eine Spende in Höhe von EUR 1.000 an die Kindergartenleitung Frau Lydia Hofmann übergeben. Vielen Dank allen Besuchern der Ausstellung.
Ausstellung zum Jubiläumsjahr
Die Pfarrgemeinderatssprecherin Bruni Spannl begrüßte alle Besucher der Ausstellung sehr herzlich. Besonders willkommen hieß sie Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, die Stadträte Josef Gebhardt und Alois Schinabeck, die Geistlichkeit Pfarrer Armin Spießl, Paul Wutz und Andreas Ruhs, die Politiker Norbert Uschald und Bernhard Meiler, die Ehrenvorsitzenden der KAB Dorothea und Hermann Deubzer und die Vorsitzenden der Kath. Erwachsenenbildung.
Oberbürgermeister Kurt Seggewiß begrüßte die Besucher und stellte fest, dass ohne das große Engagement von Alois Schinabeck so eine Ausstellung nicht stattfinden kann. Er überreichte auch Pfarrer Armin Spießl eine Spende zur Finanzierung des Jubiläumsjahres.
Pfarrer Armin Spießl bedankte sich bei allen, die sich für die Durchführung der verschiedenen Veranstaltungen des Jubiläumsjahres einsetzen. Er ging auch kurz ein, wie christlich sich derzeit die Politiker zeigen.
Wie kam es zu dieser Ausstellung, so Alois Schinabeck. Als im vergangenen Jahr die Planungen für das Jubiläumsjahr reif wurden, schlug ich diese Ausstellung vor. Und so können wir heute eine Ausstellung betrachten, in der wir parallel die verschiedenen Blickpunkte - Sport, Musik, Tagespolitik, große Politik, Kirche aber auch menschliche Größen und Unzulänglichkeiten sehen können.
Seit Oktober war ich nun nahezu jeden Tag im Stadtarchiv und las die Zeitungen der vergangenen hundert Jahre, angefangen am 2. Januar 1910. Ehrlich gesagt, ich hatte mir das einfacher und vor allem schneller vorgestellt, so Alois Schinabeck. Ein Jahrgang Zeitung, das sind rund 300 Exemplare - da ist man schnell am Boden der Tatsachen.
Gott sei dank war ich mit meiner Recherche nicht allein. Ich bedanke mich ganz herzlich bei meinen Mithelfern Dr. Sebastian Schott, Petra Vorsatz, Bernhard Kneidl, Günther Spannl und Doris Kopp, die die Katastrophen der vergangenen 100 Jahre zusammengestellt hat - hoffentlich ist sie nicht depressiv geworden.
Besonders bedankte sich Alois Schinabeck bei Winfried Bühner, Brigitte Rindl und vor allem bei seiner Frau Siglinde, die bei der Ausstattung der Ausstellung mitgeholfen haben.

Es sind 10 Stellwände zu sehen, jede steht für ein Jahrzehnt. Jede Stellwand ist wie folgt gegliedert: Oben die große Welt (Präsident, Papst, Kanzler, wichte Ereignisse und Entscheidungen). Darunter kommt Weiden, als drittes folgt Neunkirchen und ganz unten sind die Ereignisse aus Kultur und Sport zu sehen.
Rückblickend kann man sagen, die Menschen der vergangenen Generationen waren nicht besser, aber auch nicht schlechter als wir. Manche Gefahren hat man früher nicht so deutlich gesehen. So kam es in den 10-er Jahren erschreckend oft zu Unfällen mit der Bahn, oder als der Autoverkehr aufkam, fuhren doch tatsächlich zweimals Autos in den Dorfweiher von Neunkirchen und mussten von Pferden wieder herausgezogen werden. Für uns heutige Menschen unvorstellbar war die Vorschrift zum Fasching 1931: Beim Tanzen dürfen keine Waffen getragen werden. Stich- und Schusswaffen sind in der Garderobe aufzubewahren.
Wie man sieht, wurden die Schautafel sehr interessiert betrachtet.
Sehr erfreulich war, dass so viele zur Eröffung der Ausstellung kamen.
Die Schautafeln waren sehr interessant gestaltet, so dass auch entsprechend Gespräche geführt wurden.
Die Ausstellung kann jeweils nach den Gottesdiensten im Pfarrgemeidehaus angeschaut werden.




Nachfolgend die originalen 10 Schautafeln.
BGR Pfarrer i.R. Paul Wutz 50 Jahre in Neunkirchen
Die Fahnenträger vom Kath. Frauenbund, Kolping und KAB, der Schützen und der Feuerwehren zogen mit den Ministranten, Pfarrer Armin Spießl und dem Jubilar BGR Pfarrer i.R. Paul Wutz in die Kirche zum Gottesdienst ein. Der Gottesdienst war sehr gut besucht und man kann sagen bis auf den letzten Platz besetzt.
In seiner Predigt ging Pfarrer Armin Spießl auf das aktive Wirken von BGR Pfarrer Paul Wutz in der Pfarrei ein und bedankte sich, dass er als aktiver Ruheständler immer bereit ist auszuhelfen. Er wünschte ihm für die Zukunft alles Gute, vor allem Gottes reichen Segen.
BGR Pfarrer Paul Wutz bedankte sich sehr herzlich beim Kirchenchor für die sehr schöne musikalische Gestaltung des Gottesdienstes und freute sich sehr, dass so viele zum Gottesdienst gekommen sind.

Nach dem Gottesdienst waren alle ins Pfarrgemeindehaus eingeladen.
Wie man sieht, war auch das Pfarrgemeindehaus gefüllt von Gratulanten, die sich auch mit einer kleinen Brotzeit und Getränken stärken durften.
Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates eröffnete die Veranstaltung und gratulierte BGR Paul Wutz als erste für das lange und aktive Wirken in Neunkirchen.
Überrascht war Pfarrer Paul Wutz von den Kindern des Kindergartens, die ihm mit einem Lied willkommen hießen und ihn auch gratulierten. Was bleibt das schon anderes übrig, man muss sich verneigen.
Altoberbürgermeister Hans Schröpf gratulierte Paul Wutz sehr herzlich und erinnerte an die vielen Ereignisse, z.B. den Bau des Kindergartens während ihres gemeinsamen Wirkens.
Man musste sich schon anstellen, um dem Jubilar auch gratulieren zu können. BGR Pfarrer i.R. Paul Wutz bedankte sich sehr herzlich bei allen.
Es blieb auch Zeit für eine Unterhaltung und man konnte auch die Jubiläums-Ausstellung 100 Jahre Kath. Kirche St. Dionysius, die am Freitag eröffnet wurde, besichtigen.
Irish Folk in unserer Pfarrkirche
Am Sonntag den 20.03. um 17:00 gab das bekannte Trio "Rondo Lobkowitz" ein Konzert mit eigenen Arrangements irischer Musik in der katholischen Pfarrkirche St. Dionysius in Neunkirchen. Die Veranstaltung war Teil des Jubiläumsjahres zum 100jährigen Bestehen der Pfarrkirche für den Monat März.
Das Rondo Lobkowitz ist ein eingespieltes Trio der aktiven und ehemaligen Realschullehrer Michael Bertelshofer (E-Piano und Akkordeon), Reinhold Maß (Gitarre, Mandoline und Geige) und Johannes Seiler (Gitarre und Tin Whistle).
Das Programm des Auftritts in Neunkirchen bestand aus eigenen Arrangements traditioneller irischer Musik, Lieder des bekanntesten irischen Komponisten O'Carolan sowie rein instrumentalen Stücken: Star of the County Down - Blind Mary (O'Carolan) - Chnoic - I know where I'm going -
Ar Eirann + Hornpipe RM (= Reinhold Maß) - Lonesome Boatman - South wind + Planxty Irwin - Down by the Sally Gardens - Blraney Pilgrim + Leo rowsome Jig + Dingle Regatta - Fiddler's Green - Titanic Medley - Boys of Blue Hill + Fairies - Bruach Ne Carraige Bair - Waldnaabtallied - Si beag,
Si mor (O'Carolan) - Amazing Grace + Leezy Lindsay + Brave Heart Highlnd Tunes Low/Hign - und als Zugabe - Farewell
Einweihung der Lourdesgrotte
Zahlreiche Gläubige folgten der Einladung des Frauenbundes zur Maiandacht mit Einweihung der neu gestalteten Lourdesgrotte.
Pater Benedikt Leitmeyr aus Fockenfeld stellte in seiner Ansprache heraus, wie Gott in den Alltag von Menschen tritt. So kam der Engel in Marias Leben, mitten in ihren Alltag. Jesus berief seine Jünger mitten aus deren Alltag heraus, beim Fischen. Bernadette hatte ihre erste Marienerscheinung beim alltäglichen Holzsammeln. Vielleicht will uns ja Gott gerade in den Menschen begegnen, mit denen wir in unserem Alltag zu tun haben.
Die Lichterprozession führte an der Schule vorbei durch das neue Baugebiet zur Grotte.
Pater Leitmeyr segnete die wunderbar renovierte Grotte.
Pfarrer Armin Spießl dankte den zahlreichen Besuchern, seinem Mitbruders Pater Leitmeyr und dem Frauenbund, der mit dieser Grotte und der dazugehörigen Sitzgelegenheit einen Ort des Verweilens geschaffen hat.
Vorsitzende Regina Völkl bedankte sich ebenfalls und stellte fest, dass die Mutter Gottes seit ihrem "Einzug" in die Grotte bereits viele Besucher hatte. Abschließend lud sie ein: "Kommen Sie zur Mutter Gottes, ruhen Sie sich aus, loben sie und schöpfen Sie neue Kraft."
Mit Spirito Santo durch die Welt der Musicals
Nach fast einem Jahr Vorbereitung ist es soweit der Jugendchor Spirito Santo hat sein Konzert im Pfarrgemeindehaus in Neunkirchen aufgeführt. Auf dem Programm stand eine Reise durch die Musicals der letzten 30 Jahre. Die Veranstaltung war Teil des Jubiläumsjahres zum 100jährigen Bestehen der Pfarrkirche zu der Stadtpfarrer Armin Spießl sowie der Pfarrgemeinderat mit seiner Sprecherin Brunhilde Spannl herzlich eingeladen hatte.
Unter der Führung von Alexandra und Dagmar Röckl übernimmt der Jugendchor Spirito Santo seit Jahren die musikalische Gestaltung vieler Sonntagsgottesdienste in der katholischen Pfarrgemeinde St. Dionysius in Neunkirchen. Der Jugendchor besteht derzeit aus Mädchen aus Neunkirchen, Frauenricht, Trippach und Wiesendorf. Für die Aufführung der Musicals wird der Chor von Klaus Hofmann unterstützt, der in mehreren Chören in Weiden aktiv ist. Die musikalische Begleitung am Piano übernahm Fabian Holzgartner, der von Andreas Teichner an der Gitarre, sowie Florian Grünbauer am Cajon – einer Sitztrommel - begleitet wurde.
Das Programm zum Jubiläumsjahr umfasste Auszüge von Musicals des weltbekannten britischen Komponisten Andrew Lloyd Webber wie Jesus Christ Superstar, Joseph - die biblische Geschichte von Josef in Ägypten – sowie das Phantom der Oper. Es wurden die von den Wiener Theatern bekannten Musicals Tanz der Vampire, Elizabeth und Mozart vorgestellt. Darüber hinaus wurden Auszüge aus den Kultmusicals Grease und Mamma Mia! gesungen.
Alle Anwesenden waren von der Aufführung sehr begeistert. Auch Pfarrer Armin Spießl war sehr erfreut und bedankte sich sehr herzlich bei allen Mitwirkenden, dem Jugendchor Spirito Santo, Alexandra und Dagmar Röckl, Klaus Hofmann, Fabian Holzgartner (Klavier), Andreas Teichner (E-Gitarre) Florian Grunbauer (Cajon) sowie bei Jürgen Schraml, Matthias Weiß und Heiner Balk für die Technik und bei Michael Weismeier der für die Bühne zuständig war.

Es war eine gelungene Veranstaltung für unser Jubiläumsjahr
Pfarrpilgerreise an den Bodensee
Eine Pilgerfahrt zum Bodensee unternahmen 47 Personen der Pfarrei St. Dionysius, Neunkirchen und St. Peter und Paul, Mantel. Bei herrlichstem Wetter führte sie die Fahrt über Maria Birnbaum nach Bregenz.
Eine Stadtführung durch Konstanz und ein Besuch der Insel Reichenau waren Programmpunkte am zweiten Tag. St. Gallen mit seiner gewaltigen Stiftskathedrale und die Bibliothek beeindruckten am Mittwoch.
Beim Bummel durch Stein am Rhein konnten alle das schöne Wetter genießen. Das machtvolle Hinabstürzen der Wasserfluten beim Rheinfall von Schaffhausen ließ manchen staunen.
Am Donnerstag fuhren alle mit der Gondel auf den Pfänder. Sie wurden mit einer guten Sicht über den Bodensee belohnt. Einige wagten den steilen Abstieg zu Fuß, andere nahmen die schnellere Variante mit der Bahn und besuchten noch mit dem Schiff Lindau.
Auf der Heimfahrt wurden noch die Wallfahrtskirche Birnau und die „schönste Dorfkirche der Welt“ in Steinhausen bestaunt. Den Lobpreis für Gottes Schöpfung erbrachten die Wallfahrer jeden Tag in Gottesdiensten und Andachten.
Konzert der Gruppe Laetitia
Am Samstag 09.07.2011 gab die Gruppe Leatitia bei sommerlichen Abendtemperaturen im Garten hinter dem Pfarrgemeindehaus ein Konzert.

Zu hören waren Lieder aus den Weltgebetstagen der Frauen von 2001 bis 2011. Melodien und Texte aus 11 verschiedenen Ländern wie Samoa, Chile, Polen, Papua Neuguinea, Guyana, Rumänien, Kamerun oder Südafrika bildeten eine musikalische Weltreise, die in Neunkirchen begann.
Auf einer Weltkarte spannte sich ein Netz, kurze Informationen zu den einzelnen Ländern gab es vom ökumenischen Frauentreff.
Passend dazu hatten die Frauen vom ökumenischen Frauentreff ein vielseitiges Buffet aufgebaut. Mit diesen Köstlichkeiten aus den Ländern der Weltgebetstage, wie Sauerkrautsemmeln aus Polen, Reissalat mit Früchten aus Guyana oder Kokoskuchen aus Kamerun verwöhnten sie die Besucher in den Pausen.
Viele Besucher fanden den Weg in den Pfarrgarten und genossen an diesem lauen Sommerabend die musikalische und kulinarische Weltreise.
Kindermusical - "Josef, ein echt cooler Träumer"
Am Sonntag hat der jüngste Chor der Musikschule Kuhl, "die cOHRwürmer" das Kindermusical "Josef, ein echt cooler Träumer" aufgeführt. Eingerahmt vom Sprecher Hirn hat der Chor eindrucksvoll die Geschichte der zwölf Brüder Jakobs aus dem Blickwinkel des Lieblingskindes Josef erzählt.
Pfarrer Armin Spießl hat die jungen Sänger begrüßt und das Gotteshaus der Gemeinde gerne zur Verfügung gestellt.
"Ihr seid das Licht der Welt"
Einen neuen Höhepunkt im Rahmen des Jubiläumsjahres zum 100. Geburtstag der Pfarrkirche St. Dionysius in Neunkirchen durften circa 200 Gläubige erleben beim Lichtergottesdienst. Pfarrer Albert Hölzl aus Tiefenbach zelebrierte die Heilige Messe. Schon im Kirchenvorplatz wurden den Gottesdienstbesuchern bewusst, dass eine besondere Vorabendmesse auf sie wartet. Fackellicht zeigt ihnen den Weg ins Gotteshaus. Im Kirchenraum brannten 500 Kerzen, die den neubarocken Altarraum in ein wunderbares Licht tauchten.

Das größte Erlebnis aber waren die zwölf jungen Musiker, die sich 2005 zur Band "Incitata - Musik die begeistert" zusammenschlossen. Und begeistert haben sie alle. In ihren Liedern wurde deutlich: Licht ist Kraft zum neuen Beginn, es öffnet die Augen der Menschen, Licht ist eine Notwendigkeit des Lebens. Dies wurde in der Anfangsmeditation und den Fürbitten deutlich.

Auch Pfarrer Hölzl stellte das Licht in den Mittelpunkt. Er verwies auf das Matthäus-Evangelium, in dem Jesus sagt: "ihr seid das Licht der Welt".

Besonders hervorzuheben ist, dass es die Musiker verstanden, immer den Gottesdienst im Mittelpunkt zu haben.
Abschlussgottesdienst und Dionysius-Kirchweih
Vor 100 Jahren haben die Neunkirchener dieses wunderschöne Gotteshaus geschaffen. An Dionysiuskirchweih 2010 wurde das Jubeljahr eröffnet. Es gab in jedem Monat eine Veranstaltung und so wurde das Jubeljahr für alle ein wunderschönes Erlebnis.

Das Jubiläumsjahr wird nun durch den Abschlussgottesdienst mit unserem Hochwürdigsten Herrn Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller und der St. Dionysius-Kirchweih abgeschlossen.

Der Blumenteppich wurde von der KAB gestaltet.

Beim Pfarrgemeindehaus stellten sich die Ministranten und die christlichen und weltlichen Vereine mit ihren Fahnen auf, um gemeinsam zum Pfarrhaus zu ziehen und unseren Hochwürdigsten Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller zu empfangen.
Gemeinsam zogen alle zur Kirche zum würdevollem Abschlussgottesdienst.
Pfarrer Armin J. Spießl begrüßte alle sehr herzlich zum Abschlussgottesdienst des Jubeljahres. Besonders erfreut war er, dass unser Hochwürdiger Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller gekommen ist, um mit den anwesenden Geistlichen die Heilige Messe zu zelebrieren. Besonders willkommen hieß er auch Oberbürgermeister Kurt Seggewiß mit seiner Gattin und alle anwesenden Stadträte.
Nach den Lesungen verkündete Diakon Feil das Evangelium.
Der christliche Glaube gibt uns eine innere Kraft. Diese Freiheit gibt uns Kraft, so Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller. Wir sind alle zum Hochzeitsmahl berufen, aber wenn wir zum Hochzeitsmahl gehen, dann sollten wir auch im Hochzeitsgewand, Taufkleid, Gewand der Erstkommunion und Firmung, das heißt Teilnahme an den Sakramenten, kommen.
Bei den Fürbitten wurden Kerzen zum Altar gebracht und angezündet.
Nach dem Vater unser reichten sich alle die Hände zum Friedensgruß.
Für den festlich-feierlichen musikalischen Rahmen sorgte Chorleiterin Brigitte Kreuzer mit ihrer Kirchenchorgemeinschaft Neunkirchen/Mantel, verstärkt mit dem "Ensemble Kreuzer" und den Männern des Kirchenchores St. Elisabeth, mit Gesangssolistinnen und Solisten und einem Orchester mit Musikern aus der Region. An der Orgel begleitete Kirchenmusikdirektor Alfred Kreuzer. Zur Aufführung kam die Missa in C ("Orgelsolo-Messe") von Mozart. Zum Abschluss ertönte das Halleluja aus dem "Exultate, jubilate" von W. A. Mozart.

Nach dem Gottesdienst beim Gruppenfoto war auch Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller mit anwesend.
Die Sprecherin des Pfarrgemeinderates Bruni Spannl bedankte sich zum Abschluss des Gottesdienstes sehr herzlich bei Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller für sein kommen. Sie bedankte sich bei allen, die beigetragen haben, die monatlichen Veranstaltungen des Jubeljahres zu ermöglichen. Abschließend überreichte sie Pfarrer Spießl zur Erinnerung an das Jubeljahr ein Album das die einzelnen Veranstaltungen Revue passieren lässt.

Es wurden alle Anwesenden sehr herzlich nach dem Gottesdienst zur weltlichen Feier der Dionysius-Kirchweih ins Pfarrgemeindehaus eingeladen.
Nach dem Gottesdienst wurde Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller von den Kindern des Kindergartens mit einem Lied sehr herzlich begrüßt.
Auch die Ministranten stellten sich mit dem Bischof zu einem schönen Gruppenbild auf.
Nach dem Gottesdienst ging es ins Pfarrgemeindehaus, wo sich der Herr Bischof und auch der Herr Oberbürgermeister für den weiteren Verlauf des Tages stärken konnten.
Ob Ehrengäste, Chormitglieder, Kirchenbesucher oder Genießer der Dionysiuskirchweih, allen hat das Mittagessen gut geschmeckt..
Oberbürgermeister Kurt Seggewiß hat das goldene Buch der Stadt Weiden mitgebracht und so durfte sich Bischhof Dr. Gerhard Ludwig Müller und auch andere Gäste im Buch verewigen.
Um 14.00 Uhr ging es nochmals in die Kirche zur Kindersegnung. Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller wurde auch hier wieder von den Kindern musikalisch begrüßt. Sicher waren alle anwesenden Kinder sehr beeindruckt und es war für sie ein Erlebnis, vom Bischof persönlich gesegnet zu werden.
Am Nachmittag wurden alle Besucher der Dionysiuskirchweih mit Kaffee und Kuchen bestens versorgt.
Auch am Abend wurden die Gäste mit gebackenem Karpfen, Sulze sowie sauere und gebratene Bratwürste verwöhnt.
Ein herzliches Vergelt's Gott an alle Helfer, die den Saal herrichten und anschließend wieder aufräumen, die das Mittagessen, nachmittags Kaffee und Kuchen und das Abendessen organisiert und durchgeführt haben.


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